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Onboarding

Digitales Onboarding: ankommen, bevor der erste Arbeitstag beginnt

Ein 360°-Rundgang zeigt neuen Mitarbeitenden und Lehrlingen den Standort, die wichtigsten Abläufe und die Menschen dahinter – als interaktive Lerneinheit im Browser. Der erste Tag startet dadurch nicht mit Orientierung, sondern mit Arbeit.

Was in einen digitalen Onboarding-Rundgang gehört

Bewährt hat sich eine Mischung aus Orientierung, Menschen und ersten konkreten Aufgaben.

  • Gebäude- und Standortrundgang mit Eingängen, Pausenräumen und Werkstätten
  • Team-Vorstellung per Video- oder Bild-Hotspot an den jeweiligen Arbeitsplätzen
  • Erste Prozesse: Zeiterfassung, Materialausgabe, Ansprechpersonen
  • Sicherheitsgrundlagen mit Verweis auf die ausführliche Unterweisung
  • IT- und Zugangsthemen als Checkliste zum Abhaken
  • Kurzes Quiz zum Abschluss, damit Wesentliches hängen bleibt
  • Kontaktseite mit Buddy, Führungskraft und Personalabteilung

In vier Schritten zum Onboarding-Training

Ein Rundgang ist typischerweise an einem Tag aufgenommen und aufgebaut.

  1. 1

    Route festlegen

    Die Stationen bestimmen, die neue Kolleginnen und Kollegen in der ersten Woche brauchen.

  2. 2

    Aufnehmen

    360°-Fotos der Stationen erstellen, optional kurze Begrüßungsvideos aufnehmen.

  3. 3

    Inhalte setzen

    Hotspots, Checklisten und Quizfragen ergänzen und im eigenen Corporate Design gestalten.

  4. 4

    Einladen

    Personalisierten Link mit dem Willkommensschreiben versenden oder als Teams-Tab bereitstellen.

Wirkung im Betrieb

Der Nutzen zeigt sich vor allem bei mehreren Standorten, Schichtbetrieb und regelmäßigen Lehrlingsjahrgängen.

  • Führungskräfte wiederholen dieselben Erklärungen nicht mehr bei jedem Eintritt
  • Alle Neuen erhalten denselben Informationsstand
  • Fragen am ersten Tag sind konkreter, weil die Grundlagen sitzen
  • Ein Rundgang bleibt jahrelang nutzbar und wird nur punktuell aktualisiert
  • Nachweisbarer Abschluss statt informeller Einweisung

Onboarding-Rundgang kostenlos aufbauen

Beginne mit einem Standort und erweitere den Rundgang um weitere Abteilungen.

Häufige Fragen zum digitalen Onboarding

Was bringt digitales Onboarding mit 360°-Rundgängen?

Neue Mitarbeitende und Lehrlinge kennen Gebäude, Abläufe und Ansprechpersonen schon vor dem ersten Arbeitstag. Das verkürzt die Einarbeitung, entlastet Führungskräfte und sorgt dafür, dass alle dieselben Informationen erhalten – unabhängig davon, wer gerade Zeit hat.

Wann sollte der digitale Teil des Onboardings starten?

Bewährt hat sich der Zeitraum zwischen Vertragsunterschrift und erstem Arbeitstag. Ein Einladungslink per E-Mail genügt; ein Zugang zum internen Netzwerk ist nicht erforderlich.

Können mehrere Abteilungen eigene Inhalte pflegen?

Ja. Projekte lassen sich in Ordnern organisieren, und ab dem Enterprise-Tarif arbeiten mehrere Teams mit eigenen Rollen an getrennten Bereichen.

Lässt sich das Onboarding in Microsoft Teams einbinden?

Ja. Ab dem Business-Tarif exportierst du eine veröffentlichte Lerneinheit als Microsoft-Teams-App und stellst sie als Tab bereit. Alternativ funktioniert die Einbettung per iFrame in Intranet oder LMS.

Sehe ich, wie weit jemand gekommen ist?

Ja. Fortschritt pro Seite, bearbeitete Hotspots und Quizergebnisse sind im Statistik-Bereich sichtbar und lassen sich über personalisierte Links einzelnen Personen zuordnen.

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